Düsseldorf gewinnt sein Wasser fast vollständig als Uferfiltrat des Rheins in den Werken Flehe, Holthausen und Am Staad. Es wird mit Ozon und Aktivkohle aufbereitet und ist hart, aber sehr sauber.
Wasserhärte
15,5 °dHhartViel Calcium und Magnesium: gut für den Körper, lästig für Geräte. Regelmäßig entkalken, Waschmittel höher dosieren. Entkalken: alle 4 Wochen.
Aquaviana rät
- Härte 14 bis 17 °dH, also regelmäßig entkalken.
- Das Aktivkohleverfahren gilt als Vorbild, das Wasser ist frei von Geschmacksstoffen.
- Düsseldorf hat viele Trinkbrunnen, unter anderem am Rheinufer und in Parks.
Woher das Wasser kommt
Brunnen in Rheinnähe fördern Wasser, das 40 bis 60 Tage durch die Kies- und Sandschichten des Ufers gesickert ist. Auf diesem Weg werden Schwebstoffe und die meisten Keime entfernt. Danach kommt das „Düsseldorfer Verfahren": Ozon oxidiert organische Stoffe, Aktivkohle bindet sie. Dieses Verfahren wurde in den 1960ern hier entwickelt und ist heute weltweit Standard für Flusswasser.
Härte und Geschmack
Das Wasser ist hart, 14 bis 17 °dH, mit Calcium um 90 mg/l und Magnesium um 12. Es schmeckt voll und sauber, ohne Chlor- oder Erdgeschmack, weil die Aktivkohle Geschmacksstoffe entfernt. Nitrat liegt unter 15 mg/l.
Was das im Alltag heißt
Kalk wie in Köln: alle vier bis sechs Wochen entkalken, für Tee und Kaffee ein Tischfilter. Ansonsten ein Wasser, das man ohne Bedenken aus dem Hahn trinkt und dem man die Nähe zum Rhein nicht anmerkt. Die Stadtwerke veröffentlichen die Analyse nach Wasserwerk.
Zum Ausprobieren
Härte-Umrechner°dH, °fH, °e, mmol/l und ppm ineinander umrechnen, Härtebereich und Entkalkungsrhythmus ablesen.Trinkwasser-CheckAcht Fragen zu Haus, Leitung und Region, eine Einschätzung mit Ampel und nächsten Schritten.Teilen




