Aquaviana

Regionen · Sachsen

Leipzig: Wasserhärte, Herkunft, Geschmack

16,5 °dH·hart·Grundwasser

Leipzig fördert sein Wasser aus den Wasserwerken Canitz, Thallwitz und Naunhof östlich der Stadt, wo Grundwasser aus der Muldeaue gewonnen wird. Die Einzugsgebiete werden ökologisch bewirtschaftet, deshalb ist Nitrat trotz Landwirtschaft niedrig.

Wasserhärte

16,5 °dHhart
8,414

Viel Calcium und Magnesium: gut für den Körper, lästig für Geräte. Regelmäßig entkalken, Waschmittel höher dosieren. Entkalken: alle 4 Wochen.

Aquaviana rät

  • Hartes Wasser mit 14 bis 19 °dH, monatlich entkalken.
  • Die Wasserwerke Leipzig bewirtschaften über 700 Hektar Bioland-Flächen zum Schutz des Grundwassers.
  • Kein Chlor im Normalbetrieb, gut für Kaffee mit Filter.

Woher das Wasser kommt

Seit 1912 kommt Leipzigs Wasser aus der Muldeaue bei Canitz und Thallwitz, wo Brunnen Grundwasser fördern, das durch Kies und Sand gefiltert wurde. Das Wasserwerk Naunhof im Süden ergänzt aus dem Parthe-Gebiet. Um Nitrat und Pestizide zu vermeiden, betreiben die Wasserwerke einen eigenen Biolandhof auf den Flächen über den Brunnen. Aufbereitung: Belüftung und Filterung gegen Eisen und Mangan.

Härte und Geschmack

Leipziger Wasser ist hart, 14 bis 19 °dH, mit Calcium um 100 mg/l und Magnesium um 15. Sulfat ist mit rund 150 bis 200 mg/l vergleichsweise hoch, was dem Wasser einen leicht mineralischen Ton gibt. Nitrat liegt dank der ökologischen Bewirtschaftung unter 10 mg/l.

Was das im Alltag heißt

Kalk ist das Hauptthema, entkalken alle vier Wochen. Für Tee und Espresso hilft ein Filter, für alles andere ist das Wasser ohne Einschränkung aus dem Hahn zu trinken. Die Wasserwerke bieten Führungen durch die Werke an, ein guter Blick auf ein Wasser, das man sonst nicht sieht.