Aquaviana

Regionen · Nordrhein-Westfalen

Köln: Wasserhärte, Herkunft, Geschmack

16,5 °dH·hart·Grundwasser

Köln fördert Grundwasser aus der Kölner Bucht, das zu einem Teil Uferfiltrat des Rheins ist. Es ist hart, gut aufbereitet und in den linksrheinischen Stadtteilen etwas anders als rechtsrheinisch.

Wasserhärte

16,5 °dHhart
8,414

Viel Calcium und Magnesium: gut für den Körper, lästig für Geräte. Regelmäßig entkalken, Waschmittel höher dosieren. Entkalken: alle 4 Wochen.

Aquaviana rät

  • Härte je nach Wasserwerk 14 bis 19 °dH, die RheinEnergie zeigt sie nach Postleitzahl.
  • Kalk: alle vier bis sechs Wochen entkalken.
  • Nitrat ist wegen der Landwirtschaft in der Kölner Bucht höher als in Alpenstädten, aber sicher unter dem Grenzwert.

Woher das Wasser kommt

Die RheinEnergie betreibt Wasserwerke in Hochkirchen, Weiler, Severin, Westhoven und Höhenhaus. Sie fördern Grundwasser aus den Kies- und Sandschichten der Kölner Bucht, ein Teil davon ist Uferfiltrat des Rheins, das beim Durchsickern gereinigt wird. Die Aufbereitung entfernt Eisen und Mangan, an einigen Standorten wird mit Aktivkohle nachgefiltert. Chlor wird nur bei Bedarf eingesetzt.

Härte und Geschmack

Kölner Wasser ist hart, meist 14 bis 19 °dH, linksrheinisch tendenziell etwas härter. Es schmeckt voll und leicht mineralisch. Calcium liegt bei 90 bis 110 mg/l, Nitrat bei 10 bis 25 mg/l, was für eine Region mit intensiver Landwirtschaft ein guter Wert ist und weit unter dem Grenzwert von 50 liegt.

Was das im Alltag heißt

Kalk ist präsent, aber beherrschbar. Für Kaffee und Tee macht ein Tischfilter das Wasser weicher und rundet den Geschmack. Wer Flaschenwasser kauft, kann getrost umsteigen: Das Kölner Wasser wird häufiger geprüft als jedes Mineralwasser. In den vielen Altbauten der Stadt lohnt ein Blick auf die Leitungen.