Hamburg holt sein gesamtes Trinkwasser aus Grundwasser, das teils 400 Meter tief und über tausend Jahre alt ist. Es ist mittelhart, sehr rein und wird nur belüftet und gefiltert.
Wasserhärte
13,0 °dHmittelDer Normalfall in vielen Städten: moderater Kalk, guter Geschmack, normale Waschmitteldosierung. Entkalken: alle 6 bis 8 Wochen.
Aquaviana rät
- Härte je nach Stadtteil zwischen 10 und 16 °dH, im Westen weicher als im Osten.
- Kalk ist ein mildes Thema, Entkalken alle sechs bis acht Wochen reicht.
- Das Wasser ist nahezu nitratfrei, für Babynahrung nach Abkochen gut geeignet.
Woher das Wasser kommt
Siebzehn Wasserwerke in Hamburg und im niedersächsischen und schleswig-holsteinischen Umland fördern Grundwasser aus Tiefen zwischen 30 und 400 Metern. Das tiefe Wasser ist Jahrhunderte alt und von der Oberfläche vollständig abgeschirmt, deshalb frei von Nitrat und Pestiziden. Die Aufbereitung entfernt Eisen und Mangan durch Belüftung und Filterung, mehr passiert nicht.
Härte und Geschmack
Hamburger Wasser ist mittelhart bis hart, im Mittel 13 °dH mit Unterschieden zwischen den Werken: Im Westen und Norden weicher, im Osten und Süden härter. Es schmeckt neutral und weich, Chlor wird nicht eingesetzt. Calcium liegt bei 60 bis 90 mg/l, Natrium ist mit 20 bis 40 mg/l etwas höher als anderswo, was am marinen Untergrund liegt.
Was das im Alltag heißt
Ein unkompliziertes Wasser: wenig Kalk, kein Chlor, gut für Kaffee und Tee direkt aus dem Hahn. Hamburg Wasser bietet eine Härteabfrage nach Straße. Wer Espresso kocht, liegt mit 10 bis 12 °dH schon nah am Optimum. Bleileitungen gibt es in Altbauten vereinzelt noch, das Unternehmen tauscht seine Anschlussleitungen seit Jahren aus.
Zum Ausprobieren
Härte-Umrechner°dH, °fH, °e, mmol/l und ppm ineinander umrechnen, Härtebereich und Entkalkungsrhythmus ablesen.Trinkwasser-CheckAcht Fragen zu Haus, Leitung und Region, eine Einschätzung mit Ampel und nächsten Schritten.Teilen




