Athen trinkt sauberes Wasser aus den Stauseen Marathon und Mornos, Thessaloniki ebenso. Auf den meisten Inseln kommt das Wasser dagegen aus Zisternen, Entsalzung oder überlasteten Brunnen und ist salzig, hart und nicht immer sicher.
Die kurze Antwort
Athen und Festland ja, auf vielen Inseln nur zum Zähneputzen
Aquaviana rät
- Athen, Thessaloniki, Peloponnes, Kreta-Städte: aus dem Hahn trinkbar.
- Kykladen, Dodekanes, kleine Inseln: Flaschenwasser trinken, Leitungswasser zum Duschen und Zähneputzen.
- Das halbe Liter Wasser im Kiosk ist preisgedeckelt, es kostet überall das gleiche.
Athen
Die Hauptstadt bekommt ihr Wasser aus vier Stauseen in bis zu 200 Kilometern Entfernung. Es wird gefiltert und gechlort, hält alle EU-Werte und schmeckt gekühlt gut. Thessaloniki, Patras, Ioannina und die größeren Städte auf dem Festland sind ebenfalls unproblematisch. Ein Hinweis „Nicht trinken" in Hotels bezieht sich oft auf den Geschmack oder auf alte Hausleitungen, nicht auf das Netz.
Die Inseln
Santorin, Mykonos, Paros, viele Kykladen und Dodekanes-Inseln haben zu wenig Regen und zu viele Besucher. Das Wasser kommt aus Entsalzungsanlagen, Zisternen oder wird per Schiff gebracht. Es ist häufig salzig (hoher Chloridgehalt), hart und nicht durchgehend zum Trinken freigegeben. Einheimische kaufen Flaschenwasser, Touristen sollten es genauso halten. Kreta hat im Norden gute Quellwasserversorgung, im Süden und in kleinen Orten gilt das Gleiche wie auf den Kykladen.
Kultur
Zum Kaffee gibt es traditionell ein Glas kaltes Wasser, meist aus der Flasche. Im Restaurant wird ungefragt eine Flasche gebracht, in Athen kann man um Leitungswasser bitten. Der staatliche Preisdeckel auf die 0,5-Liter-Flasche macht Flaschenwasser überall günstig.
Häufige Fragen
Kann ich Eiswürfel in Griechenland unbedenklich nehmen?
In Restaurants und Bars ja, sie werden aus aufbereitetem oder Flaschenwasser gemacht. Auf kleinen Inseln im Zweifel fragen.
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